Unten findet ihr Erklärungen, wie man in verschiedenen Browsern den Proxy einstellt. Die Seite ist nach Betriebssystemen und innerhalb deren alphabetisch nach Browsern sortiert. Falls dir ein Browser fehlt, kannst du einfach den Namen desjenigen hier eintragen oder besser, gleich die Erklärung ergänzen.
Mit Mac OS habe ich wenig Kontakt. Daher würde ich mich über weitere Erklärungen der Mac-Benutzer freuen.
Für den Safari gibt es Hilfe zur Einstellung des Proxy bei den Apple-eigenen Seiten. Ebenso gibt es eine Hilfe zu Mac OS 10.
GNOME ist zwar kein Browser, aber auch hier lassen sich Einstellungen für Proxys treffen. Diese gelten dann systemweit für verschiedene Programme. Daher will ich hier kurz darauf eingehen.
Zu dem Menü mit den Einstellungen gelangt ihr mittels den Klicks auf „System“ → „Einstellungen“ → „Netzwerk-Proxy“. Ich habe das unter Ubuntu GNU/Linux getestet. Eventuell ist es bei anderen Varianten etwas anders. Danach erhaltet ihr das entsprechenden Menü und könnt nach Herzenslust Proxys einstellen.
Wie in GNOME kann man auch in KDE systemweite Proxyeinstellungen setzen, die von Browsern wie z.B. Chrome genutzt werden.
Zu dem Menü mit den Einstellungen gelangst du mittels Klick auf den Anwendungsstarter links unten und dann weiter über „Rechner“ → „Systemeinstellungen“ → „Netzwerkeinstellungen“. Der Menüpunkt „Proxy“ ist vorausgewählt. Auf der rechten Seite wählst du den Eintrag „Proxy-Einstellungen manuell vornehmen“ und klickst auf „Einrichtung …“.
In dem folgenden Fenster lassen sich dann die Proxyserver einstellen.
Der Mozilla Firefox kommt unter Debian auch unter dem Namen Iceweasel daher. Der Proxy lässt sich über die grafische Oberfläche einstellen. Klicke auf „Bearbeiten“ → „Einstellungen“ → „Erweitert“ → „Netzwerk“ → „Einstellungen“. Dann erhälst du das Menü mit den verschiedenen Netzwerkeinstellungen. Klicke nun auf „Manuelle Proxy-Konfiguration“. Jetzt sind die unteren Felder mit den einzelnen Proxys beschreibbar und du kannst die entsprechenden Adressen eintragen.
Eine weitere Möglichkeit der Proxy-Änderung geht über die eingebaute Bearbeitung der Konfiguration. Dazu gibst du in die Adresszeile (Dort, wo sonst die URLs eingetragen werden.) die Zeichenkette „about:config“ und bestätigst das mit Enter ein. Ältere Versionen des Firefox bringen dich direkt zu einer Übersicht aller Konfigurationsoptionen. Bei einer neueren Version kommt erst eine Warnung „Hier endet möglicherweise die Gewährleistung!“. Diese muss durch einen Klick auf „Ich werde vorsichtig sein, versprochen!“ bestätigt werden. Wenn du bisher wenig Erfahrung mit diesem Weg der Bearbeitung hast, solltest du in der Tat Vorsicht walten lassen. In der nun angezeigten Seite befindet sich oben eine Filterzeile. Hier kannst du „proxy“ eingeben und erhälst eine Liste von Optionen, die das eingegebene Wort enthalten. Ein Doppelklick auf die Option
network.proxy.http
öffnet ein Fenster, in die du die Adresse des Proxys eingeben kannst und in
network.proxy.http_port
kannst du die Nummer des Ports eintragen. Ebenso kannst du mit den anderen Proxys verfahren. Sobald du die Änderungen mit einem Klick auf „OK“ bestätigst, werden sie in den Firefox übernommen.
Unter Opera lässt sich der Browser über Klicks auf „Extras“ → „Einstellungen“ → „Erweitert“ → „Netzwerk“ → „Proxyserver…“ zu den Proxy-Einstellungen bewegen. Dort erscheint dann eine Übersicht über die einzelnen Möglichkeiten.
Nachdem alle Einstellungen vorgenommen sind, musst du diese mit „OK“ bestätigen. Über die Taste „F12“ kannst du dann die Benutzung des Proxy-Servers (de)aktivieren.
Einige Browser, speziell textbasierte wie w3m, lynx oder links, nutzen Umgebungsvariablen aus der Shell. Daher kann es empfehlenswert sein, diese Variablen zu setzen. Hierzu kannst du die Einstellungsdatei deiner Shell (z.B. .bashrc, .zshrc usw.) um die folgenden Zeilen ergänzen:
http_proxy="http://127.0.0.1:7612/" https_proxy="http://192.168.2.13:442/" ftp_proxy="http://192.168.23.43:2213/" export http_proxy https_proxy ftp_proxy
Sollte das nicht funktionieren, konsultiere das Handbuch deiner Shell. Eventuell ist die obige Syntax bei dir anders. Weiterhin kann es auch sein, dass gerade der von dir benutzte Browser die Umgebungsvariablen nicht auswertet.
Der Browser w3m liest zum einen die Umgebungsvariablen aus und kann andererseits auch explizit zur Verwendung eines Proxy konfiguriert werden. Hierzu musst du die Datei .w3m/config in deinem Home-Verzeichnis bearbeiten. Alternativ kannst du im w3m die Taste „o“ drücken und erhälst den Konfigurationsdialog. Im ersten Fall trägst du die Zeilen
use_proxy 1 http_proxy 127.0.0.1:8118 ftp_proxy 127.0.0.1:8118 gopher_proxy 127.0.0.1:8118 https_proxy 127.0.0.1:8118
in die Konfigurationsdatei ein und speicherst die Datei. Die Adressen der Proxyserver musst du natürlich richtig wählen. Beim nächsten Öffnen des w3m wird er die eingestellten Proxyserver nutzen. Falls du keine Proxyserver mehr verwenden willst, setze die Variable
use_proxy 0
auf 0.
Es gibt verschiedene Wege, die Proxy-Einstellungen im Internet Explorer zu ändern.
Der Browser von Google nutzt die Proxy-Einstellungen von Windows (Eintrag in der Hilfe von Google). Schaue dir daher den zweiten Punkt bei Microsoft Internet Explorer an. Des Weiteren kann Google Chrome auch per Kommandozeilenoption von einem Proxy überzeugt werden. Die Notation ist:
--proxy-server=hostname:port
Siehe den Eintrag im Forum. Über den Browser selbst kommt man durch folgende Schritte zu den Einstellungen:
Danach erhälst du das oben dargestellte Menü des Internet Explorer und kannst die Daten eingeben.